Aufgehängt

September 1, 2007 - Leave a Response

Dass das “einfache” Aufhängen einer Aussenbeleuchtung einmal so schwer werden würde, hätte keiner gedacht.
Nach 5 x 10er Schrauben und Dübel (extra lang) musste Spezial-Dübel genommen werden. Diese Dübel haben den Vorteil, dass sie nicht wie herkömmliche Dübel beim eindrehen einer Schraube aufgehen, sondern siebähnlich gelocht sind (s. Abbildung von fischer unten).
Diese Dübel sollten diese einfache Lichtkonstruktion halten. Das Zeug, was mit einer Silikonspritze hineingedrückt wird, heißt “Injektions-Mörtel FIS V” und ist ein “Hybridmörtel”.
Die Konstruktion besteht aus einem Gewindestab und zwei Haltern, an denen eine 800W Halogen-Lampe befestigt ist.
duebel.png

Vollkommen verschaltet

August 30, 2007 - Leave a Response

Bei einem Kunden gibt es einen Keller, wie ich ihn selten sehe. Dieser Keller stellt nicht nur das Chlor und die Wasseraufbereitung des Swimmingpools da (den ich übrigens noch nie gesehen habe) sondern auch die komplette Stromversorgung für den Garten.
So hat er im Garten mehrere Steckdosen mit geregeltem Brunnen und Lampen. Das ganze wird über viele Helligkeits-, Temperatur- usw. -sensoren gesteuert. Im grunde ein kompletter Garten unter Strom. Man munkelt. dass sogar die Regenwürmer nachts leuchten (-:
Zumindestens war es an der Zeit, zwei alte Kästen im Keller zu erneuern. Das ganze sollte geschickt über den Wasser-Chlor-Behälter mit einem “schönem”, selbst entworfenen Metallgestell mit einem grossen Verteilerkasten gelöst werden.
Da aber die Wasserinstallateure nicht sonderlich genau arbeiteten, musste der sauschwere Kasten mehrmals umgehängt werden.
Nun hält er aber.

Bankgeschäfte

August 27, 2007 - Leave a Response

Das schlimme an Baustellen in z.B. Banken ist diese (extreme?) seriosität die beim Handwerker angesagt ist.
Vom weißen Handschuh für die abgehänge Decke bis zum zwangs-Staubsaugen war alles dabei. Am schwersten tue ich mir damit, die Privatsphäre der Kunden nicht zu stören.

Neulich war dies aber nicht ganz möglich. So ging ein elektrischer Rolladen in einer Filiale genau vor einem Kunden herunter und hing am Geländer. Der Kunde stand verdutzt vor der nun geschlossenen Bank.

Herd geliefert

August 26, 2007 - Leave a Response

Eigentlich könnte es schön einfach sein. Alter Herd und Kochfeld raus, neues rein und fertig. Wenn der alte keine Sondermaße gehabt hätte.
So musste nur die Bodenplatte mit einer Stichsäge entfernt werden und mittels einer gewagten Konstruktion bestehend aus Zollstock, Sägeüberresten und Zierleisten einen neuen Boden erschaffen werden. Zwischendurch rennt die Kundin (immerhin stolze Ende 70) mit dem Handbesen und Staubsauger in der ohnehin kleinen Küche umher und reinigt und versucht zu helfen wo sie nur kann.

Ein schwerer Abschied

August 23, 2007 - Leave a Response

Es ist schon etwas interessantes, was in einem vorgeht, wenn man mal eine “kleine” Baustelle abschließt, mit der man “gute Erfahrung” gemacht hat. Noch interessanter ist es, wenn es scheint, dass es dem Kunden genauso geht.
Ja, es war eine Art von Baustelle, wie ich sie gerne habe. Keine ewiges Anrücken, anschliessen und wieder gehen (im Zeitraum von mehreren Wochen), sondern “schön knackig”.

Funk-Bus, Teil 2

August 23, 2007 - Leave a Response

Jetzt ging es wieder zu den gestern erwähnten 3 Fenstern. Diesmal funktionierte die Steuerung ohne Eingriff einwandfrei.
Nun musste nur noch der Helligkeitssensor an dem Sender lt. Anleitung angeschlossen werden. Nur konnte an dem Sender kein Helligkeitssensor angebracht werden, da es das falsche Modell ist.
Nun geht der Sender zum Hersteller zurück, dann kommt ein fähigeres Modell und das Spektakel fängt von vorne an…

Funk-Bus

August 22, 2007 - Leave a Response

Eine heutige Aufgabe bestand darin, einen Funk-Bus (nicht zum Fahren, zum steuern) so einzustellen, dass er auf Knopfdruck alle Rollläden herunterfährt.
Dazu muss der einzustellende Rolladen separat an das Stromnetz angeschlossen werden, dann die Steuereinheit auf “Programmieren” stellen und den Einstellvorgang einleiten.
Rolladen angeschlossen und nicht benötigte Rollläden abgeklemmt.
Angeschlossen, der Rolladen zeigt seine Funktion mittels eines kurzen Ruck nach oben und unten seine Bereitschaft an. Nun ging es an das Bedienteil. Die Funktionen zeigt das Gerät mit einfachen und einprägsamen 3 Buchstaben-”Wörter” die jeweilige Funktion an, die mit einer halben Verrenkung der Hand aufgerufen wird.
Nachdem das Gerät auf “II Std” gestanden hat, wurde bestätigt. Es ging etwas, nur nicht das, was es sollte.
Nach weiteren, planlos ausgewählten Tastendrücken, ging es interessanterweise. Einmal drücken und der Rolladen fährt von selber hoch und bzw. wieder runter. Super! Ein drittel der Rollläden funktioniert schon mal.
Ab zum Nächsten. Der wollte überhaupt nicht genauso wie der dritte. Zeitweise funktionierten gar keine Rollläden mehr, dann wieder nur einer Automatisch und die anderen Manuell und umgekehrt.
Gelinde gesagt, es funktioniert nix.
Der Gag an der ganzen Geschichte war aber, dass es zwischendurch sogar wieder ging. Dann wieder nicht. Das lag aber nicht an einer fehlerhaften Konfiguration, sondern an der Überhitzung der Rolladenmotorn, die nach einem bestimmten Nutzungsgrad die Arbeit vorübergehend einstellen.
Mal sehen, wie es weitergeht…

Bestimmte Tage

August 21, 2007 - Leave a Response

Es gibt Tage bzw. Aufgaben, bei denen fällt das Arbeiten leicht. Ist es z.B. ein Bild aufzuhängen oder eine Aufputz-Steckdose setzen.
Aber bei bestimmten Aufgaben bekomme ich eine gewisse Unruhe und das Gefühl, etwas wirklich wichtiges zu tun.
Es ist mir, gelinde gesagt, ziemlich egal, ob ich in einem Schalter oder einer Steckdose einen Kurzschluss baue, so dass es im schlimmsten Fall der Leitungsschutz raushaut.
Es ist mir aber nicht egal, ob die installierten Wand-Griffe bei einer älteren Frau halten oder nicht. Im schlimmsten Fall könnten die Halter mit den Dübeln herausfallen und die Dame mitsamt den Griffen rückwärts hinfällt und sich ggf. noch schlimmere Schmerzen zuziehen könnte.
An solchen Aufgaben lernt man, wichtiges von unwichtigem zu trennen.